9/11, Deutschland, Europa, Korruption, Medien, Merkel, Osama Bin Laden, Politik, totale Verblödung, USA

Tötung von Osama bin Laden ist für die Bundesregierung eine Glaubensfrage

Man soll es nicht glauben. Es gibt noch gewählte Volksvertreter in unserem Parlament die sich mit der Tötung von Osama Bin Laden beschäftigen. Zumindest haben Vertreter der Linkspartei im Juni eine kleine Anfrage zu diesem Thema an die Bundesregierung gestellt. Nicht die Tatsache allein, das diese Anfrage ausgerechnet von dieser Partei gestellt wurde, ist verblüffend, sondern vielmehr die Antworten unserer Bundesregierung auf diese kleine Anfrage mit der Bezeichung „Drucksache 17/6048“.

Auf die Frage, – Wann und auf welche Weise hat die Bundesregierung vom Tod Osama bin Ladens erfahren? -hat es die Bundesdeutsche Regierung geschafft, folgende Antwort auf Papier zu bringen:

Die Bundesregierung hat durch die direkt im Fernsehen übertragene Ansprache von US-Präsident Barack Obama am 2. Mai 2011 gegen 5.40 Uhr deutscher Zeit von der Tötung Osama Bin Ladens durch ein US-Sonderkommando in Abbottabad/Pakistan erfahren.

Da sterben täglich nicht nur deutsche Familienväter und Mütter in Afghanistan und die Bundesregierung sitzt zufällig am 2. Mai 2011 gegen 5.40 Uhr vom Fernseher und will so erfahren haben, das OBL bereits an die Fische verfüttert wurde?
Wobei man hinzufügen könnte, das eine andere Antwort nicht glaubwürdiger gewesen wäre.

Besonders erhellend und aufschlussreich ist auch folgende „Antwort“ unser Bundesregierung auf die Frage,  – Hat die Bundesregierung nachgeprüft oder Beweise vorgelegt bekommen, dass bei der US-Kommandoaktion in Abbotabad/Pakistan tatsächlich Osama bin Laden getötet wurde, und wenn ja, welche? –

Die Bundesregierung hat keine eigene Prüfung im Sinne der Fragestellung vorgenommen und ihr wurden auch keine Beweise im Sinne der Fragestellung vorgelegt. Die Bundesregierung hat allerdings keinen Anlass, am Wahrheitsgehalt der Berichte der US-Regierung zu zweifeln.

Es ist also wirklich so und man sollte es auch glauben: Ob Osama bin Laden nun tatsächlich in jener Nacht in Abbottabad getötet wurde oder auch nicht, ist für unsere Bundesregierung demzufolge eine „waschechte Glaubensfrage“.
Anders kann man die Antwort nicht interpretieren. Wenn „keine eigene Prüfung“ vorgenommen wurde oder möglich sein sollte, wäre es denn schändlich Beweise von der US-Administration zuverlangen? Soll der Bürger hierzulande einer Regierung glauben schenken, weil diese auch nur anderen glauben kann oder soll? Wo ist das Selbstbewusstsein unserer gewählten Volksvertreter geblieben? Sind unsere Volksvertreter nicht  zumindest jenen eine plausible Antwort schuldig, die ihr Leben am Hindukusch lassen mussten?

Solange keine Beweise für die Tötung von OBL aus jener Nacht vorliegen, ist es nicht nur töricht zu glauben, es wäre so geschehen wie Aufgeführt, sondern untermauert die Tatsache, das OBL bereits seit Dezember 2001 tot ist. Töricht und naiv ist aber auch derjenige, der auf ein Eingeständnis der Bundesregierung hofft, man habe sich von Anfang an –mittels ungeprüfter Behauptungen– an einem Krieg in Afghanistan beteiligt.

(Deutscher Bundestag Drucksache 17/6048)

In diesem Sinne – Geglaubt wird in der Kirche!

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